Die Ausstellung umfasst Gemälde aus mehreren, miteinander verbundenen Zyklen: der amerikanischen Serie „American Dream Made in China“, dem neueren Zyklus „Show me your tongue!“ und diesem hier: „Der innere Frieden des Schnabeltiers“, der auch der Ausstellung ihren Namen gibt. Betrachtet man den Titel und analysiert ihn, wird die Bedeutung von „innerem Frieden“ wohl schnell verständlich. Doch ist das Wort „Schnabeltier“ in diesem Zusammenhang überhaupt nachvollziehbar? Die Erklärung ist einfach: Es ist hier, weil mich sein Wesen persönlich fasziniert. Was macht also ein Schnabeltier – ein Schnabeltier? Ohne Umschweife: Es legt Eier, ist aber weder ein Vogel noch ein Säugetier im herkömmlichen Sinne. Es ist weder ein Fisch noch eine Krabbe! Das Schnabeltier ist einzigartig, unvergleichlich, es ist etwas ganz Besonderes! Und ich erwähne es, um einen Vergleich anzustellen: Ich male, aber ich bezeichne mich nicht als „Maler“.
Neno Belchev


