In dieser Ausstellung untersuche ich die Übergänge, die sich scheinbar schon während wir sie erleben verwischen – von der Freiheit der Kindheit zur Anspannung der Jugend und weiter zu einer Welt, in der Angst, Monotonie und der Druck, dazuzugehören, den Menschen oft mehr prägen als seine eigenen Wünsche. Mich interessiert, wie die Unschuld allmählich mit Systemen kollidiert, die sie verändern, abstumpfen oder gar verschlingen.
Meine Arbeiten suchen weder Nostalgie noch eine klare Erklärung. Sie sind visuelle Fragen an die Gegenwart – an das, was uns prägt, wo wir unsere Individualität verlieren und warum Aggression manchmal zu einer Art Selbstschutz wird. Zwischen Spiel und Angst, zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Farben und Dunkelheit entsteht ein Raum, in dem man nicht mehr sicher ist, was real ist und was ein ererbter Mechanismus ist.
Angelari Dimitrov


